AgriSolar Forschung
mehrfach ernten - wissenschaftlich begleiten

Agri-Photovoltaik (kurz «Agri-PV») bezeichnet Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Solarpanels bringen den Kulturen Witterungsschutz oder Beschattung und produzieren gleichzeitig Strom. Damit können Vorteile für Umwelt, Klima und die Lebensmittelproduktion kombiniert werden. Weiterlesen
Was macht das Projekt AgriSolar Forschung?
In der Schweiz soll die Nahrungsmittelproduktion nicht durch Solaranlagen auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche eingeschränkt werden. Laut der Raumplanungsverordnung1 ist die Installation von Agri-PV nur erlaubt, wenn es der Landwirtschaft einen Mehrwert bringt. Darum ist es wichtig, die Auswirkungen von Solaranlagen auf die Kulturen zu kennen. Dazu leistet das Projekt «AgriSolar Forschung» einen wichtigen Beitrag. Ziel ist es, eine wissenschaftliche Basis für den fachgerechten Einsatz von Agri-Photovoltaik-Anlagen zu schaffen.
Das Projekt forscht mit drei Pilotanlagen auf Obstbau, Ackerbau und Grünland. So kann eine Vielfalt an Anlagen getestet und die Technik an die Standorte angepasst werden.
Was ist Agri-Photovoltaik?
Mehrfach ernten
Es braucht innovative Lösungen, um mit den zunehmenden Wetterextremen in der Schweiz umzugehen. Agri-Photovoltaik ist eine davon. Photovoltaikmodule auf landwirtschaftlichen Flächen können den Kulturen Witterungsschutz oder Temperaturausgleich bringen, und dabei noch erneuerbare Energie liefern.
Vorteile für die Landwirtschaft
Agri-Photovoltaik-Anlagen können einen Mehrwert für die Landwirtschaft bringen, z.B. Temperaturausgleich, Witterungsschutz oder Regulation des Wasserhaushalts. Es werden auch positive Effekte auf die Biodiversität erwartet.
1 SR 700 Bundesgesetz über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG) vom 22. Juni 1979 (Stand am 1. Januar 2026)

